Bettina Lanowy
Lob statt Strafe!
 

Ein kurzer Überblick für die Eiligen unter den  Besuchern meiner Webseite.
Hier sind die wichtigsten Stationen meines reiterlichen Werdegangs aufgeführt:

• 1981-84 FN Unterricht bei Inez Lagoni (FN Bereiterin, ausgebildet in den 70iger Jahren von Altmeister Karl Diel im Flensburger Reit-und Fahrverein und Weiterbildung bei Thorsten Rosenthal Reitstall Dreikronen in Kiel)

• 1998-2002 Westernreiten mit Trainer "C" EWU/FN  (Trainer: Paul Kastenholz aus Eupen (B) und bei der EWU im Rahmen der EWU Trainerausbildung: Marina Perner, Petra und Lutz Leckebusch)

• 2001-2007 Bea Borelle (LTJ Trainerin und Ehefrau v Philippe Karl)

• Seit 2007 werde ich von  Philippe Karl unterrichtet und habe mich als  Ausbilderin  der „École de Légèreté“ qualifiziert.


Und nun für diejenigen unter Ihnen, die etwas mehr lesen möchten:

Von früh an faszinierten mich Pferde und sie zogen mich magisch an. Als Großstadtkind war es nicht leicht mit ihnen in Kontakt zu treten. Ab und zu durfte ich an einer Reitstunde teilnehmen oder in der Gruppe Voltigieren. Mein Vater war Unfallexperte bei einer großen Versicherung und förderte diese Freizeitgestaltung eher unwillig. Aber untätig war ich nicht in dieser Zeit, Eiskunstlauf und Ballett bereiteten mich körperlich gut auf das Reiterleben vor.
1978 im Alter von 11 Jahren zog ich nach St. Peter-Ording und hatte ab da endlich regelmäßigen Kontakt zu Pferden. Im Schulbetrieb des Reit-und Fahrvereins St.Peter-Ording half ich aus und „verdiente“ mir meine Reitmöglichkeiten.

In diesem Stall erhielt ich von 1981-84 bei Inez Lagoni meine reiterliche Grundlage.
Inez Lagoni ist gelernte FN Bereiterin. Sie selbst wurde ausgebildet von Altmeister
Karl Diel (Reit- und Fahrvereinverein in Flensburg). Weiterbildung nahm sie bei Thorsten Rosenthal im Reitstall Dreikronen in Kiel. 

Bei ihr durfte ich ein älteres und gut ausgebildetes Pferd in ihrem Unterricht reiten. Sie sensibilisierte mich auch für die Ziele der Ausbildung von Pferd und Reiter im Hinblick der FN Richtlinien, die sie immer wieder in den Mittelpunkt stellte. Ihr war und es ist ihr immer noch sehr wichtig, diese einzuhalten. Riegeln war äußerst sträflich, Pass im Schritt ein Alarmzeichen dafür, dass die vorangegangene Arbeit nicht in Ordnung war. Die Hände sollten "selbstständig vor sich hergetragen werden",  „Kontakt zum Pferdemaul halten“, aber „immer zum Pferdemaul hinreiten" und Ziehen am Zügel war somit natürlich unerwünscht.

Nach dieser Zeit aber verlor ich durch fehlenden Unterricht und Mangel an guten und gut ausgebildeten Pferden den Faden. Ich landete wie so viele in einer reiterlichen Sackgasse. Auch ritt ich oft verdorbene und schwierige Pferde. Ich bekam sie irgendwie ganz nett ans Laufen, doch wirklich gut fühlte sich das nicht an. Und ich bemerkte in dieser Zeit, dass jedes Pferd andere Probleme hat. Das eine war stützig auf der Hand, das andere lief wie ein Hirsch mit hochgerecktem Hals und weggedrückten Rücken. Wieder gab es die zu schnellen, die zu langsamen, die resignierten, die hyperaktiven etc etc.
Aber ich danke diesen Pferden, a: das sie mich aushielten und b:  das sie mich zum Nachdenken anregten.

Aus diesem Grund wollte ich noch mehr über die Ausbildung von Pferden lernen.
Denn Fairness dem Pferd gegenüber stand und steht für mich an erster Stelle.
Aus diesem Grundbedürfnis heraus, versteht es sich von selbst, dass ich mich nach einer Ausbildungsmethode umsah, die für jedes Pferd (egal welche Rasse und welche Probleme es mitbrachte) erklärend, logisch und widerspruchsfrei ist. Und vor allem ohne Hilfszügel und Kraft auskommt.
Auf diesem Weg hier die weiteren und wichtigsten Stationen:

• 1998-2002 Westernreiten mit Trainer "C" EWU (Trainer: Paul Kastenholz und bei der EWU: Marina Perner, Petra und Lutz Leckebusch) Beim Westernreiten fiel es mir besonders schwer, die dauernden Hilfengebungen abzubauen. Impulsreiten war das Zauberwort und das Ziel. Ich lernte die Schulterkontrolle und den Neck Rain kennen sowie das einhändige Reiten. 

 

• 2001-2007 Bea Borelle (LTJ Trainerin und Ehefrau v Philippe Karl) Sie legte neben dem Reiten den Grundstein für eine hervorragende Bodenarbeit! Gezielte und aufeinander aufbauende Übungen, verbunden mit Lob und positives Feedback lässt den Pferden „Flügel wachsen“...

 

• Seit 2007 werde ich von Philippe Karl unterrichtet und besitze die Ausbilder-Lizenz der "École de Légèreté"


Es gehört zu meinem Selbstverständnis, mich kontinuierlich weiterzubilden.

 

 

 

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