Bettina Lanowy
Lob statt Strafe!
 

Zeit ist für viele Nutzer ein knappes Gut - hier mein reiterlicher Werdegang in Kurzfas-sung:

• 1981-84 FN Unterricht bei Inez Lagoni (FN Bereiterin, ausgebildet in den 70iger Jahren von Altmeister Karl Diel im Flensburger Reit-und Fahrverein und Weiterbildung bei Thorsten Rosenthal Reitstall Dreikronen in Kiel)

• 1998-2002 Westernreiten mit Trainer "C" EWU/FN  (Trainer: Paul Kastenholz aus Eu-pen (B) und bei der EWU im Rahmen der EWU Trainerausbildung: Marina Perner, Petra und Lutz Leckebusch)

• 2001-2007 Training bei Bea Borelle (LTJ Trainerin und Ehefrau v Philippe Karl)

• Seit 2007 werde ich von  Philippe Karl unterrichtet und habe mich als Ausbilderin der „École de Légèreté“ qualifiziert.

• 2016 Teilnahme an der Trainerausbildung EQUIKINETIC und DUALAKTIVIERUNG  bei  Michael Geitner und Alexandra Schmid.

Oder wollen Sie sich ein wenig mehr Zeit nehmen, um mich kennenzulernen?
Dann lesen Sie weiter:

Von früh an faszinierten mich Pferde. Sie zogen mich beinahe magisch an. Als Groß-stadtkind war es für mich nicht leicht, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Ab und zu durfte ich an einer Reitstunde teilnehmen oder in der Gruppe voltigieren. Mein Vater war Un-fallexperte bei einer großen Versicherung und förderte diese Freizeitgestaltung daher eher unwillig. Aber untätig war ich in dieser Zeit dennoch nicht. Eiskunstlauf und Ballett waren eine gute körperliche Vorbereitung auf mein künftiges Reiterleben.
1978 im Alter von 11 Jahren zog ich nach St. Peter-Ording. Von da an hatte ich endlich regelmäßigen Kontakt zu Pferden. Ich half im Schulbetrieb des dortigen Reit-und Fahr-vereins aus und „verdiente“ mir so meine Reitmöglichkeiten.
In diesem Stall erhielt ich von 1981-84 bei Inez Lagoni meine reiterliche Grundlage.
Sie ist gelernte FN Bereiterin und wurde selbst von Altmeister Karl Diel (Reit- und Fahr-verein in Flensburg) ausgebildet. Ihre Weiterbildung erfolgte bei Thorsten Rosenthal im Reitstall Dreikronen in Kiel.
Bei Inez Lagoni durfte ich ein älteres und gut ausgebildetes Pferd in ihrem Unterricht reiten. Sie sensibilisierte mich auch für die Ziele der Ausbildung von Pferd und Reiter im Hinblick der FN Richtlinien, die sie immer wieder in den Mittelpunkt stellte. Ihr war und ist es immer noch sehr wichtig, diese einzuhalten. Riegeln war äußerst sträflich, Pass im Schritt ein Alarmzeichen dafür, dass die vorangegangene Arbeit nicht in Ordnung war. Die Hände sollten "selbstständig vor sich hergetragen werden",  es galt, „Kontakt zum Pferdemaul halten“, aber „immer zum Pferdemaul hinreiten". Ziehen am Zügel war somit natürlich unerwünscht.
Nach dieser Zeit aber verlor ich durch fehlenden Unterricht und Mangel an guten und gut ausgebildeten Pferden vorüber gehend den Faden. Ich geriet wie so viele in eine reiterliche Sackgasse. Auch ritt ich oft verdorbene und schwierige Pferde. Ich bekam sie irgendwie ganz nett ans Laufen, doch wirklich gut fühlte sich das nicht an. Und ich be-merkte in dieser Zeit, dass jedes Pferd andere Probleme hat. Das eine war stützig auf der Hand, das andere lief wie ein Hirsch mit hochgerecktem Hals und weggedrückten Rücken. Wiederum gab es die zu schnellen Pferde, die zu langsamen, die resignierten, die hyperaktiven etc etc.
Aber ich danke diesen Pferden, a: dass sie mich aushielten und b:  dass sie mich zum Nachdenken anregten.
Aus diesem Grund wollte ich noch viel mehr über die Ausbildung von Pferden lernen.
Denn Fairness dem Pferd gegenüber stand und steht für mich an erster Stelle.
Aus diesem Grundbedürfnis heraus verstand es sich von selbst, dass ich mich nach ei-ner geeigneten Ausbildungsmethode umsah, die für jedes Pferd (egal welche Rasse und welche Probleme es mitbrachte) erklärend, logisch und widerspruchsfrei ist. Und die vor allem ohne Hilfszügel und Kraft auskommt.

Auf diesem Weg kamen dann die weiteren und wichtigsten Stationen:

• 1998-2002 Westernreiten mit Trainer "C" EWU (Trainer: Paul Kastenholz und bei der EWU: Marina Perner, Petra und Lutz Leckebusch) Beim Westernreiten fiel es mir be-sonders schwer, die andauernden Hilfegebungen abzubauen. Impulsreiten war das Zauberwort und das Ziel. Ich lernte die Schulterkontrolle und den Neck Rain kennen so-wie das einhändige Reiten.

• 2001-2007 dann die Fortbildung bei Bea Borelle (LTJ Trainerin und Ehefrau v Philippe Karl) Sie legte neben dem Reiten den Grundstein für eine hervorragende Bodenarbeit! Gezielte und aufeinander aufbauende Übungen, verbunden mit Lob und positivem Feedback lässt den Pferden „Flügel wachsen“...

• Seit 2007 werde ich von Philippe Karl unterrichtet und besitze die Ausbilder-Lizenz der "École de Légèreté"


Es gehört zu meinem Selbstverständnis, mich auch in Zukunft kontinuierlich weiterzubilden.....

....und auch über den Tellerrand zu schauen, daher habe ich mich im Oktober und No-vember 2016 auf den langen Weg von Aachen nach Rechtmehring (Bayern) zu Michael Geitners Trainerausbildung gemacht, um mich mit der
                          EQUIKINETIC und DUALAKTIVIERUNG
gezielt zu befassen.

 

 

18.02.2017 - Bettina Lanowy  | Impressum